Die Bodenverhältnisse in Mülheim variieren stark zwischen dem Ruhrtal und den Höhenlagen. Im Bereich Saarn dominieren quartäre Sande und Kiese, während in Broich oft Auelehm und verwitterte Schiefertone anstehen. Wer dort baut, braucht mehr als Erfahrungswerte – er braucht belastbare Kennzahlen. Der Triaxialversuch liefert genau das: Scherparameter, die das reale Spannungsverhalten des Bodens abbilden. Ob für eine Baugrube nahe der Ruhr oder eine Hangbebauung am Kahlenberg – ohne diese Werte bleibt jede statische Berechnung eine Schätzung. Unser Prüflabor arbeitet nach DIN 18137-2 und ist nach DIN EN ISO 17892 geprüft. Die Probenentnahme erfolgt direkt vor Ort, der Einbau in die Triaxialzelle unter definierten Sättigungsbedingungen. Ergänzend zur Korngrößenanalyse lassen sich so die effektiven Reibungswinkel und Kohäsionen bestimmen, die der Baugrund wirklich bereithält.
Der Triaxialversuch ist die einzige Methode, um das Spannungs-Dehnungs-Verhalten eines Bodens unter wirklichkeitsnahen Bedingungen zu erfassen.



