Beim Ausheben der Baugrube für den neuen Wohnkomplex an der Duisburger Straße war die Überraschung groß: Unter zwei Metern Auffüllung lag ein extrem locker gelagerter Mittelsand. Der Bodengutachter stoppte die Arbeit sofort – ohne Verdichtungsnachweis keine Bodenplatte. Wir haben die Situation mit der Felddichtebestimmung nach Sandkegelverfahren Punkt für Punkt aufgelöst. In Mülheim haben wir es oft mit heterogenen Verfüllungen zu tun, die in den letzten 150 Jahren durch Industrieansiedlungen entstanden sind. Das Sandkegelverfahren nach DIN 18125-2 ist hier das Mittel der Wahl, weil es direkt auf der Planumsfläche den Ist-Zustand misst. Keine Laborwerte, keine Hochrechnung – sondern der reale Verdichtungsgrad unter Ihrem zukünftigen Fundament.
Ein Verdichtungsgrad von 100 Prozent auf dem Papier nützt nichts, wenn die Prüfung bei Regen am falschen Punkt stattfand – wir dokumentieren Wetter und Lage immer mit.


