Die Ruhrhalbinsel mit ihren teils markanten Höhenunterschieden von über 80 Metern zwischen Stadtmitte und den südlichen Stadtteilen prägt die Geotechnik Mülheims. Wenn im Saarner Ruhrtal eine Baugrube am Hang geplant wird oder der verwitterte Karbonfels der Mendener Höhe angeschnitten werden muss, reichen einfache Annahmen über die Standsicherheit nicht aus. Wir begleiten Bauvorhaben in Mülheim mit der Böschungsstabilitätsanalyse, die rechnerische Grenzzustände nach EC7-1 prüft und mit realen Bodenkennwerten aus unseren Erkundungen arbeitet. Für steile Baugruben im Lockergestein kombinieren wir die Analyse mit dem CPT-Versuch, um den Spitzendruck kontinuierlich über die Tiefe zu erfassen.
Eine Böschung, die in Mülheim 20 Jahre stand, kann nach einem Starkregenereignis innerhalb von 48 Stunden versagen, wenn die Porenwasserdrücke nicht modelliert wurden.



